Das Arbeitsvisum für China besorgen

chinesisches Z-VisumDer Job ist gefunden – nun muss der Behördenkram erledigt werden und ich muss mir ein Arbeitsvisum besorgen. Gedacht getan, macht man sich auf die Suche nach den entsprechenden Informationen im Internet:

  • Zuerst beantragt man ein sogenanntes Z-Visum


Das Z-Visum hat eine Gültigkeit von 30 Tagen (oder waren es drei Monate?). Mit diesem geht es rüber nach China und muss dort in das reguläre Arbeitsvisum umgewandelt werden, welches dann eine Gültigkeit von einem Jahr hat.

Für die Beantragung des Chinesischen Z-Visums benötigt man allerdings bereits einiges an Unterlagen:

  • Reisepass
  • Visumantrag Formular A
  • Visumantrag Formular B
  • Passfoto
  • Einladung (muss der Arbeitgeber schreiben)
  • Arbeitsgenehmigung (muss der Arbeitgeber besorgen)
  • Aidstest

OK, also der Arbeitgeber muss aktiv werden. Da er mir ja versprochen hatte bei allen Angelegenheiten zu helfen erstmal eine Email an meine Ansprechpartnerin, dass ich

  • eine Einladung
  • und eine Arbeitsgenehmigung

benötige um mein Visum beantragen zu können, schreiben.

Soweit so gut … man verspricht mir sich um alles zu kümmern – ich solle mich melden wenn ich weitere Unterlagen bräuchte.

Kurze Zeit später bekomme ich eine Email, dass um meine Arbeitsgenehmigung in China zu beantragen zuerst andere Unterlagen vom Arbeitgeber besorgt werden müssten (alles Formalitäten, die das Unternehmen dazu berechtigen Ausländer zu beschäftigen). Wenn ich keiner weiteren Unterlagen mehr bräuchte würden sie sich jetzt darum kümmern.

Auch gut – läuft also, dachte ich mir 😉

Dann kurz vor Ende bekam das Unternehmen die Information, um die letzten benötigten Unterlagen genehmigt zu bekommen (und die Arbeitserlaubnis beantragen zu können) doch noch weitere Unterlagen von mir benötigt werden:

  1. Ein ausführlicher Lebenslauf, aus dem meine Qualifikationen für den Job hervorgehen
  2. Die Zeugnisse meiner höchsten Schulbildung/Universitätsabschluss
  3. Arbeitszeugnis des letzten Arbeitgebers, welches bescheinigt, dass ich die vergangenen 2(!) Jahre bei ihm tätig war

Und das alles mit amtlicher Chinesischer Übersetzung (von beglaubigten Übersetzern) und mit Bestätigung der Chinesischen Botschaft.

Leider war es dafür zu spät – ich hatte also nicht alle Unterlagen, um mein Z-Visum zu beantragen und besorgte mir erst einmal ein Besuchervisum, mit dem ich nach China einreisen konnte.

Die nötigen noch fehlenden Unterlagen nahm ich alle mit nach China und ließ sie dort übersetzen (dann brauch es auch keine Bestätigung der Botschaft mehr) …

… doch das ist eine andere Geschichte 😉

 

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