Private Überweisung von Deutschland nach China

bankkarte der bank of chinaNatürlich habe ich mir gleich in der ersten Woche meines dauerhaften Aufenthaltes in China ein Bankkonto eingerichtet. Diesen Vorgang selbst muss ich hier kaum beschreiben – der Bankangestellte führt einen da schon durch. Nur achtet darauf bei der richtigen Bank zu landen. Die Angebote von den Bankangestellten (und Filialen) bei denen ich mich zuerst erkundigte variierten von 180 Yuan bis 25 Yuan (für 25 Yuan habe ich dann mein Konto eröffnet – dabei wurden mir davon 10 Yuan auf dem neuen Konto gutgeschrieben). Doch Thema heute soll sein wie man von einem Deutschen Konto Geld nach China überwiesen bekommt.

Einen Hinweis vorweg: Falls Ihr die Website www.hallochina.de hilfreich findet und mir gerne danken möchtet, dürft Ihr gerne die Daten in den Screenshots als Vorlage nutzen, um mir eine private “Dankeschön-Überweisung” nach China zu senden ;-)

Im Grunde nicht wirklich schwer – man muss nur alle nötigen Daten dazu haben. Diese verteilen sich auf zwei “Dokumente”, die man bei der Eröffnung des Konto bekommt bzw. mitnehmen muss:

1. Die Bankkarte (die Kontonummer ist die komplette lange Zahlenkombination darauf)
bankkarte der bank of china

2. Eine Visitenkarte der Bankfiliale in der das Bankkonto eröffnet wurde (wird benötigt für die korrekte Anschrift der Bank – als auch für den Swiftcode).

Die folgenden Bilder zeigen den Ablauf einer Auslandsüberweisung bei der Postbank.
Zuerst ins Online-Banking einloggen.
Dann auf Überweisung klicken. Im Überweisungsformular ist der Reiter “Inlandsüberweisung” aktiv.
Den Reiter Auslandsüberweisung wählen und dann einfach ausfüllen … alle nötigen Daten sind ja nun vorhanden:

Postbank-Überweisung nach China

private Babküberweisung nach China

Beachtet in den Screenshots (klicken zum Vergrößern), dass ich zwar ausgewählt habe von der Ausgangswährung Euro in Chinesische Yuan-Renminbi (CNY) ausgewählt habe … und obwohl ich ausgewählt habe, dass der Sender des Geldes die Kosten für die Überweisung übernimmt, kamen von rund 1.600 Euro, die ich mir nach China überwiesen habe nur rund 1.550 Euro an.

Und bemerkt – es kamen Euro(!) an statt der ausgewählten Renminbi … das bedeutet, dass ich als Empfänger bei meiner Chinesischen Bank erst noch die Euro in Yuan wandeln lassen musste.

Und auch da war ich überrascht – ich rechnete immer in meinem Kopf mit 10 Yuan pro Euro … denkt Euch wie überrascht ich war, als nach der Wandlung der rund 1.600 Euro (ok, 1.550 Euro) nur rund 12.000 Yuan-Renminbi auf meinem Konto waren. Das sagt Google zum aktuellen Wechselkurs:
euro in yuan google

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8 Gedanken zu “Private Überweisung von Deutschland nach China

  1. Ich denke beim ausfüllen der Überweisungsdaten hat sich ein Fehler eingeschlichen. Soviel ich weiß, muss der komplette Bankname wie auf der Visitenkarte der BOC eingegeben werden. ‘Bank of China’ allein reicht da nicht. Haben Sie schon einmal mit der Option SHA (geteilte Kosten) überwiesen, ich denke dann sollten insgesamt geringere Gebühren anfallen.

  2. Hallo Masque – vielen Dank für Deinen Hinweis. Du hast sicherlich Recht, dass der komplette Name der Bank Missverständnissen vorbeugen kann … bei mir hat es tatsächlich aber genauso wie im Beispiel beschrieben funktioniert. Kannst ja mal einen Test starten und mir ein wneig Geld überweisen – ich gebe Dir dann Bescheid wieviel angekommen ist ;-)

    Den Hinweis mit der Option “SHA” (geteilte Kosten) muss ich mal ausprobieren … meinst Du wirklich das kostet dann weniger?

    • Ich werde demnächst eine Überweisung an ein Konto bei der BOC vornehmen und kann dann ja mal kurz mitteilen wie hoch die Gebühren ausgefallen sind. Wie ich erfahren habe nimmt die BOC ca. 12 USD für eingehende Überweisungen aus dem Ausland. Die Postbank nimmt 1,50 Euro. Schaun wir mal ;)

  3. Hallo,
    ich bin momentan auch auf der Suche nach einem geeigneten Konto hier in China. Was gibt es denn Neues mit den geteilten Kosten?
    Hat jemand Erfahrung, ob es große Banken hier in China gibt, die ein deutsches Konto haben, auf das man überweisen kann und so das Geld hier in China schneller und günstiger auf dem eigenen Kono landet.
    Gruß aus Beijing
    Peter

    • Sorry, keine Neuigkeiten an der Front …. aber ich würde zu diesem Zweck bei den größten Banken (mit Filialen in Deutschland und USA) bleiben. Wäre dann also wieder die “Bank of China”.

  4. Du kannst noch günstiger überweisen in dem Du in Deutschland auch ein Konto bei der Bank of China einrichtest. Zweigstellen gibt es in Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt.
    Gruss Jörn

  5. Hallo zusammen,

    auch ich versuche mich gerade an einer privaten Überweisung nach China…. meine Volksbank will 10 euro bei bei geteilten Kosten und 40 Euro bei Kostenübernahme durch den Auftraggeber….. die GLS Bank 14 Euro bei geteilten Kosten und 34 euro bei Kostenübernahme durch den Auftraggeber…..eine Menge Geld….. sind die Gebühren bei der Postbank immer noch so wie oben geschrieben? Soll ich extra dafür ein Konto bei der Postbank eröffnen? danke für Eure Hilfe!

  6. Hallo Wolfgang, ob sich dafür ein Konto bei der Postbank für Dich lohnt musst Du selbst wissen, fallen ja auch Kontoführungsgebühren an und ich weiß ja nicht wieviel Du überweisen wirst.
    Aber ich würde mich an Deiner Stelle mal nach Jörn’s Tipp erkundigen und mal schauen was ein Konto bei den deutschen Filialen der Bank of China kostet.
    Ist eventuell noxh ne bessere ösung als die Postbank.

    Lass uns mal wissen, was Du gemacht hast.

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