(zweiter) Besuch der großen Mauer

Letzten Juni bei meinem ersten Besuch in China war ich das erste Mal an/auf der Chinesischen Mauer. Damals an einem Teilabschnitt bei Peking, der sehr touristisch erschlossen war (Unmengen von Touri-Souvenierständen). Damals mit einer „Reisegruppe“ auf einer chinesischen „Kaffeefahrt“. Wir fuhren von einem halbstündigen Mauerbesuch zu einem Museum in dem Szenen aus der chinesischen Geschichte nachgestellt waren, um dann zu Mittag zu essen und im Anschluss in einer Schmuck-Verkaufsveranstaltung zu landen, in der ein Verkäufer den anderen ablöste, weil sich das Publikum als zu resistent erwies ;-).

Dieses Mal war es eine reguläre Reisegruppe und wir hatten wirklich viel Zeit die Mauer zu „erfahren“. Nach der recht langen Fahrt zu einem anderen Abschnitt der Chinesischen Mauer bei Peking (lediglich ein Touristand mit ein paar Büchern über die Mauer). Der Weg auf die Mauer ging von der Straße aus über einen steilen Trampelpfad in engen Serpentinen durch den kargen Wald nach oben, um über eine provisorisch gebastelte wackelige Leiter die letzen 2 Meter zu überwinden.

Die Mauer selbst windet sich über die Bergkämme Chinas und genauso kommt man sich auch vor, wenn man die Mauer entlangläuft: steile Stufen, wo es keine Stufen gibt sind es ebenso steile Steigungen im Weg … wären die Steine ein wenig glatter oder würde ein Regenschauer den Staub in „Schmierseife“ verwandeln gäbe es kein weiterkommen. Man kann sich kaum vorstellen, wie chinesische Soldaten in der Vergangenheit im Winter oder bei Regen diese Mauer genutzt haben um China gegen die Mongolen oder andere feindliche Völker zu beschützen.

halfar lkw-planentasche auf der grossen mauer von chinaBei diesem Besuch war das Abschiedsgeschenk, dass mir Peter Leseberg vom Taschenhersteller Halfar gemacht hat, als er mich an meinem letzten Tag bei ABAKUS in Hannover besuchte eine wahre Hilfe. Eine wundervoll große LKW-Planentasche, die ich mit auf diese Tour nahm weil ich Regen befürchtete … aber selbst ohne Regen war das reine Volumen ein wahrer Segen auf dieser Tour (haben viele Vorräte für unser Picknick auf einem der Wachtürme der großen Mauer gepasst). An dieser Stelle viele Grüße in die Stadt, die es nicht gibt: Bielefeld 😉

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